Formen, Größen und Funktionen
Form und Größe der weiblichen Brust sind bei jeder Frau genauso individuell und einzigartig, wie die Frau selbst. Wie klein, beziehungsweise groß, ob hängend, beziehungsweise stehend oder wie fest, beziehungsweise weich sie sind, ist genetisch veranlagt. Abgesehen davon sind Form und Größe der weiblichen Brust davon abhängig, wie hoch der Anteil des Fett- und Bindegewebes bei der jeweiligen Frau ist.
Das Innere der Brust hingegen ist im Grunde genommen bei jeder Frau gleich. Sie besteht hauptsächlich aus Fett- und Bindegewebe. Außerdem setzt sich der Aufbau aus Lymphgefäßen, Milchdrüsen und dem dazugehörigen Zellsystem, den versorgenden Nervenbahnen und Blutgefäßen, sowie der Brustwarze und dem Warzenvorhof zusammen. Die Brust befindet sich zwischen der zweiten und siebten Rippe. Direkt über den Rippen befinden sich der große und der kleine Brustmuskel.
Jeder einzelne Bestandteil der Brust hat seine eigenen Aufgaben und Funktionen. Die Aufgabe der Lymphbahnen besteht darin, überschüssige Flüssigkeit aus der Brust abzutransportieren. Sie gehören neben den Lymphknoten ebenfalls zum Immunsystem des Körpers. Die Nervenbahnen in der Brust sind ganz besonders empfindlich. Daher gelten die weiblichen Brüste auch als ein wichtiges Sexualorgan. Hierbei spielen die Brustwarzen eine besonders große Rolle. Sie bilden bei der Frau eine der zahlreichen erogenen Zonen. Um die Brust „am Leben zu erhalten“ sorgen die Blutgefäße dafür, dass auch die Brust mit den nötigen Nährstoffen und Hormonen versorgt wird. Während der Schwangerschaft, der Menstruation oder bei einer sexuellen Erregung sind diese Blutgefäße prall gefüllt und verursachen somit eine Verfestigung der Brust. Eine nicht minder wichtige Funktion trägt das Fett- und Bindegewebe in der Brust. Sie schützen die inneren Bestandteile vor äußeren Einwirkungen.

Die biologische Aufgabe der weiblichen Brust ist es, die Säuglinge nach der Geburt mit der durch die Milchgänge abgesonderten Muttermilch zu versorgen. Aus diesem Grund wird der Mensch auch in die Klasse der Säugetiere eingestuft. Bei diesem Vorgang haben die Milchdrüsen die Funktion, während der Schwangerschaft die erste Vormilch und nach der Entbindung die richtige Muttermilch zu produzieren. Um den Säugling nach der Geburt zu ernähren, wird die Milch über die Milchgänge zu den Brustwarzen geleitet, wo sie dann durch den Säugling abgesaugt werden kann.
In der Brust der Frau befinden sich keinerlei Muskeln. Unter der Brust allerdings befinden sich der kleine sowie der große Brustmuskel, der sich vom Brust- und Schlüsselbein bis hin zu den Schulterknochen hoch zieht. Bei einer Brustvergrößerung gibt es zwei Methoden, bei der der Brustmuskel eine bedeutende Rolle spielt. Entweder wird das einzusetzende Implantat über oder unter den Muskel gelegt.
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