06.09.2010

Welche Narkostisierung?

Der wissenschaftliche Begriff der Narkose lautet - pharmakologisch induziertes, reversibles Koma -

Eine Brustvergrößerung wird fast immer unter Vollnarkose durchgeführt. Sie schaltet das Bewusstsein sowie das Schmerzempfinden im gesamten Körper des Patienten aus und versetzt ihn somit in einen, mit einem tiefen Schlaf zu vergleichenden, Zustand. Welche Dosierung bei welchem Patienten von Nöten ist, wird bei einem Voruntersuchungsgespräch durch einen Narkosearzt (Anästhesist) entschieden.

In der Regel ist die Dosierung von Narkose, Medikamenten und Inhalationsmitteln bei einem plastischen Eingriff sehr niedrig, da sich das Operationsfeld fast nur an der Oberfläche des Körpers befindet. In den deutschen Kliniken kommen nur moderne Narkosegeräte und spezielle Überwachungsgeräte zum Einsatz. Überwacht werden die lebensnotwendigen Funktionen, wie zum Beispiel die Atmung, der Kreislauf, die Herzfrequenz und der Blutdruck. Einige Kliniken führen eine Brustvergrößerung auch unter lokaler Betäubung in Kombination mit einem Dämmerschlaf durch. Dies ist allerdings nur dann der Fall, wenn beim Patienten eine Vollnarkose gesundheitsbedingt, zum Beispiel aufgrund einer bestimmten Medikamentenunverträglichkeit, nicht möglich ist.

 

Um festzustellen, ob bei dem jeweiligen Patienten ein derartiger Fall vorliegt, findet das bereits genannte Gespräch mit dem Narkosearzt statt. Aber nicht nur dieser Faktor spielt bei der Wahl des Narkoseverfahrens eine Rolle, auch die Wünsche des Patienten sind mit von Bedeutung.
Dank der starken Weiterentwicklung der Medizin sind beide Narkosemethoden heutzutage, im Gegensatz zur damaligen Zeit, sehr risikoarm und schonend geworden.

 

 

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