06.09.2010

Nachuntersuchungen

Um den Heilungsverlauf zu überprüfen und mögliche Komplikationen zu erkennen und zu vermeiden, sind nach der Operation mehrere Untersuchungen notwendig. Nur eine gründliche und vollständige Nachsorge trägt dazu bei, das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Die Nachsorgeuntersuchungen sind im Preis enthalten. In der Regel finden sie direkt einen Tag, eine Woche, einen Monat, drei Monate und ein Jahr nach der Operation statt. Bei diesen Kontrollen wird der Heilungsverlauf durch den Arzt begutachtet. Dadurch kann er feststellen, ob sich eventuelle Komplikationen andeuten oder bereits entstanden sind. Abgesehen davon wird begutachtet, ob das Ergebnis zufriedenstellend ist. Der behandelnde Chirurg kann feststellen, ob das Implantat gegebenenfalls neu ausgerichtet oder sogar ausgetauscht werden muss.

In den folgenden Zeilen können Sie nachlesen, welche Schritte in den jeweiligen Untersuchungen genau vorgenommen werden.

Ein Tag nach dem Eingriff:
Der Arzt kontrolliert, ob sich Blutergüsse gebildet haben und erläutert der Patientin, welche Maßnahmen er bei der Operation getroffen hat und wie er vorgegangen ist. Außerdem wird ein Verbandswechsel vorgenommen. Der Arzt weist die Patientin erneut auf die postoperativen Verhaltensregeln hin, damit eine gute Nachsorgebehandlung zum gewünschten Ergebnis beitragen kann.

Eine Woche nach dem Eingriff:
Bei dieser Nachsorgeuntersuchung kontrolliert der Arzt die Positionierung der Implantate und überprüft die Wundheilung der Narben an den Hautschnitten. Abgesehen davon wird eine Wundpflege vorgenommen und eine Entzündungsdiagnostik gestellt. 


Einen Monat nach dem Eingriff:
Auch bei dieser Untersuchung überprüft der Chirurg erneut die Positionierung der Implantate. Diesmal wird auch das Einwachsen der Implantate kontrolliert und bei gegebenen Voraussetzungen das „Sportverbot“ wieder aufgehoben. 


Drei Monate nach dem Eingriff:
An diesem Termin können aufgrund der langsam abtretenden Schwellung die ersten endgültigen Ergebnisse und die Zufriedenheit der Patientin besprochen werden. Abgesehen davon kontrolliert der Chirurg die Heilung der Narben und überprüft auch bei dieser Nachsorgeuntersuchung die Implantatspositionierung. Im Falle einer sich früh bildenden Kapselfibrose, kann sie hier festgestellt und entsprechende Maßnahmen getroffen werden. Ein weiterer Teil dieser Untersuchung ist die Kontrolle der Sensibilität der Brüste.

Ein Jahr nach dem Eingriff:
Bei der vorerst letzten Nachsorgeuntersuchung werden zunächst die Heilung der Narben und die endgültige Position der Implantate kontrolliert. Außerdem wird die eventuell entstehende Kapselfibrose hier erkannt. Anschließend unterhalten sich Arzt und Patientin über die Zufriedenheit des endgültigen Ergebnisses.
Sollten Sie zwischendurch ungewöhnliche Schmerzen haben, eine Veränderung der Festigkeit oder Verformungen der Brüste feststellen, vereinbaren Sie ruhig einen Termin mit dem behandelnden Arzt, um eventuelle Komplikationen aus dem Weg zu räumen.