08.02.2012

Nach der Operation - zurück in den Beruf

Jede Patientin empfindet unterschiedlich starke Schmerzen nach einer Brustoperation. Spannungsgefühle, Brust- oder Rückenschmerzen können in den ersten Tagen nach dem Eingriff die Folge sein. Da eine Brustvergrößerung eine freiwillige Operation ist, wird die Patientin von den meisten Kliniken nicht krankgeschrieben. Es muss ausreichend Urlaub genommen werden, um den Heilungsverlauf zu optimieren und sich von der Operation gut zu erholen. In vielen Fällen wird die Behandlung stationär durchgeführt und die Patientin bleibt zwei bis drei Tage in der Klinik. Hier wird die Wundheilung der Patientin überprüft und der Verband regelmäßig gewechselt. Wie viel Urlaub sich die Patientin nimmt, ist davon abhängig, wie das persönliche Befinden ist, wie groß die Schmerzen nach der Operation sind und wie die Arbeit, die verrichtet werden muss, aussieht.

Muss im Beruf körperlicher Arbeit (Heben, Tragen, Bewegen) nachgegangen werden, bedarf es mehr Urlaub, als bei Bürotätigkeiten. In der Regel sollte man für eine komplette Genesung etwa zwei bis drei Wochen einplanen. In dieser Zeit sollte die Patientin zumindest in den ersten beiden Wochen keine stark beanspruchenden Tätigkeiten ausführen. Dadurch kann das Implantat verrutschen, da es noch nicht in das Gewebe eingewachsen ist. Fragen Sie einen Freund oder eine Freundin, ob er sich in den ersten Tagen ein wenig um Sie kümmern und Dinge wie Einkaufen, Waschen oder Sauber machen erledigen kann. Eine genaue Schonungszeit kann mit dem Arzt nur individuell im Beratungs- bzw. Voruntersuchungsgespräch eingeschätzt werden.