Silikonimplantate und Kochsalzimplantate
Eine Brustvergrößerung wird zu den unterschiedlichsten Zwecken vorgenommen. Aus diesem Grund gibt es auch zwei verschiedene Formen von Brustimplantaten, die bei einer Brustvergrößerung eingesetzt werden können.
Aufbau
Implantate können drei verschiedene Füllungen enthalten, wobei die eine gar nicht mehr und die andere nur noch kaum verwendet wird. Die am häufigsten verwendete Füllung bei Implantaten ist das bekannte Silikon. Kochsalzimplantate werden heutzutage nur noch äußerst selten von den Ärzten verwendet. Eine dritte Variante, die heutzutage aber gar nicht mehr zum Einsatz kommt, sind die Sojaölimplantate. Die Hülle der Implantate besteht grundsätzlich aus Silikon.
Der große und bedeutende Vorteil der Implantate, die heute verwendet werden, besteht darin, dass die Silikonhülle äußerst stark vernetzt ist. Sollte das sogenannte hochkohäsive Silikonimplantat reißen, kann die Füllung nicht in das umliegende Gewebe auslaufen. Weiterhin ist zum Aufbau der Brustimplantate zu sagen, dass sie allesamt eine raue Oberfläche haben und größtenteils doppelwandig sind. Die rauen Oberflächen der Implantate ermöglichen ein besseres einwachsen in das Gewebe, wodurch die Gefahr der Entstehung einer Kapselfibrose drastisch verringert werden kann.
Formen & Größen
Um die verschiedenen Formen nach einer Brustvergrößerung zu gewährleisten, gibt es zwei unterschiedliche Varianten von Brustimplantaten – runde und anatomische. Welche dieser beiden Varianten verwendet wird, entscheidet der Arzt im gemeinsamen Gespräch mit der Patientin. Die anatomischen Implantate sehen in etwa so aus wie ein großer Tropfen. Das bedeutet, dass das Implantat im oberen Bereich sehr schmal ist und seine Form nach unten hin verbreitert. Diese Form trägt durch ihre Beschaffenheit dazu bei, ein äußerst natürliches Ergebnis zu erzielen. Es passt sich hervorragend den meisten Silhouetten der Frauen an und ist daher auch das beliebtere der beiden Varianten. Die runden Implantate wirken aufgrund ihrer runden Form besonders sexy. Die Brust bekommt durch das Einsetzen runder Implantate ein sehr großes Volumen. Die Natürlichkeit, welche die anatomischen Implantate ausstrahlen, können runde Implantate jedoch nicht vorweisen. Auf welche Größe die Patientin ihre Brüste vergrößern lassen kann, hängt von den jeweiligen körperlichen Gegebenheiten der Frau ab. Bei den Implantaten gibt es im Allgemeinen keine Einschränkung.

Allgemeine Informationen
Damals musste man die Brustimplantate in zehn Jahresabständen auswechseln. Mittlerweile müssen sie nur noch ausgewechselt werden, wenn sie defekt sind. Die meisten westeuropäischen Hersteller sprechen inzwischen aber auch eine lebenslange Garantie auf die Implantate aus. Ein solcher Implantathersteller ist zum Beispiel McGahn/Inamed. Aber auch Perthese, Silimed oder Mentor sind bekannte und zuverlässige Auslieferer dieser Implantate.
Die Brustimplantate standen, aufgrund des Verdachts, Autoimmunerkrankungen hervorzurufen und krebserregend zu sein, sehr lange Zeit im Fokus der Medien. Zu Unrecht, wie sich bewiesen hat: Langzeitstudien haben ergeben, dass diesbezüglich keine erhöhte Gefahr besteht, wenn man sich einer Brustvergrößerung unterzieht
