Nachsorgebehandlung im Ausland
Eine Nachsorgebehandlung ist in den osteuropäischen Nachbarländern nicht unbedingt üblich. Es ist also unbedingt erforderlich, dass Sie sich vorab darüber informieren, ob der behandelnde Chirurg bei Ihnen auch eine Nachsorgebehandlung durchführt und ob diese im Preis überhaupt inbegriffen ist, denn auch das ist in diesen Ländern nicht selbstverständlich.
Sollte das nicht der Fall sein, kümmern Sie sich bitte noch vor der Operation um einen deutschen plastisch- ästhetischen Chirurgen, der diese Nachbehandlung für seinen ausländischen Kollegen übernimmt. Die deutschen Ärzte übernehmen diese Verantwortung zwar nicht gerne, letztendlich lassen sich aber doch so einige erweichen. Die Nachsorgebehandlung ist nicht minder wichtig, als zum Beispiel die Hygienestandards im Operationssaal. So können mögliche Komplikationen, wie etwa die Kapselfibrose, frühzeitig erkannt und behandelt werden. Außerdem wird in den Nachuntersuchungen ständig die Implantatspositionierung überprüft, damit auch hier im Falle eines Verrutschen des Implantats entsprechend gehandelt werden kann.

Die Nachsorgebehandlung in Deutschland umfasst in der Regel fünf Untersuchungen, die in den Abständen ein Tag, eine Woche, einen Monat, drei Monate und ein Jahr nach dem Eingriff durchgeführt werden. Im Ausland hingegen variieren die Nachsorgeuntersuchungen je nach Klinik. Informieren Sie sich diesbezüglich bitte bei der für Sie in Frage kommenden Klinik.
